Weinjahr 2019

In wenigen Monaten verkosten wir die 2019er Weine. Doch was wird uns erwarten? Sicher ist, die Wetterkapriolen konnten auch dieses Jahr den Weinen aus rheinland-pfälzischen Anbaugebieten nichts anhaben.

Weinjahr 2019

Derzeit begegnet uns auf den Preislisten öfter der Zusatz „Ausgetrunken“ hinter dem einen oder anderen Wein. Zum Glück kommt in wenigen Monaten der 2019-er Jahrgang auf die Flasche, qualitativ wird er von den Erzeugern sehr gut eingeschätzt. Fakt ist aber, die Winzer müssen mit einem geringeren Ertrag arbeiten.

Die Ertragsmenge aller dreizehn Anbaugebiete 2019 liegt ca. 19% unter dem des Vorjahres und ca. 4% unter dem des zehnjährigen Durchschnittswerts (Angaben DWI).

Das ist nicht verwunderlich bei den anhaltenden Wetterkapriolen. Der zweite trockene Sommer in Folge setzte einigen Gebieten mit Hitze sehr zu: Sonnenbrand und Hagel zerstörten einen Teil der Ernte. Gebiete in Rheinland-Pfalz hatten mehr Glück und profitierten von den Niederschlägen im August, die allzu große Trockenschäden abwenden konnten. Rheinhessen, Pfalz und Baden liegen dabei nur leicht unter dem den zehnjährigen Durchschnittswert. Auch Mosel und Nahe mussten nur leicht zurückstecken. Die Ahr muss dagegen 15% Einbußen verkraften. Kleiner Seitenblick gen Osten: Sachsen freut sich über ein Plus von 6 %. (Angaben DWI)

Auch 2019 wird Rheinland-Pfalz qualitativ sehr gute Weine bescheren!

Übrigens: Die Lese 2019 startete dieses Jahr wie gewohnt in der zweiten Septemberhälfte, feuchter Herbstwitterung und optimaler Traubenreife sei dank. Erinnert man sich an 2018, so war Mitte September bei den meisten Winzern das Traubengut schon im Keller. Vom Rebaustrieb im April bis zum Lesebeginn vergehen in der Regel über fünf Monate, 2018 waren es gerade mal vier.

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